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Was ist Open Source (nicht)?
Die Geschichte der Open Source Software ist eine Geschichte voller Missverständnisse. ;-)
Zunächst bedeutet Open Source natürlich ganz einfach quelloffen. Der Quelltext der Software ist also offen einsehbar. Es wird vom Hersteller also nicht nur eine kompilierte Binärdatei (oder Bytecode bei Java) zur Verfügung gestellt. Diese Bezeichnung bezieht sich also zunächst primär auf einen eher technischen Aspekt.
Es gibt jedoch auch noch den Begriff der freien Software (free software) der mehr die Sicht des Anwenders betont. Der Begriff ist jedoch insofern problematisch, da er - zumindest im Englischen - auch für kostenlos steht. Zwar ist Open Source Software meist wirklich kostenlos - jedoch eben nicht zwingend.
Der Begriff Open Source wiederum wird dagegen, z.B. von der Free Software Foundation, kritisiert weil er zwar aussagt, dass der Quellcode frei verfügbar ist - jedoch nicht, ob er auch ebenso frei veränderbar und weiterverbreitbar ist.
Unabhängig von den allgemeinen Begrifflichkeiten existieren diverse Lizenzmodelle, die im Detail regeln was erlaubt bzw. erwünscht ist - und was nicht. Die hier sicherlich bekannteste Lizenz ist die sogenannte GNU Public License.
Die Open Source Initiative, eine Organisation die Open Source Software fördert definiert diese wie folgt:
- Der Quelltext soll nicht "einfach nur" frei, sondern auch für den Menschen lesbar und verständlich gestaltet sein.
- Die Software darf beliebig kopiert (verbreitet) und ohne Beschränkungen genutzt werden (keine Beschränkung bzgl. Personen und Systemen).
- Die Software darf verändert und auch in dieser Form weiterverbreitet werden.


